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Mein Lieblingsmonat September // GlÜckLinks

Bis jetzt hat sich der Herbst hier in Berlin von seiner schönen Seite gezeigt - Sonnige und warme Tage. So soll es sein. 

Was mich diesen Monat noch so beglückt:

Dieses Moodboard von Gretas Schwester und ihre wunderbaren Illustrationen, siehe oben, die ihr hier kaufen könnt. 

Meine neue Lieblingsbeschäftigung um Stress abzubauen und bei mir selbst anzukommen.

Ein Event, auf das ich mich schon riesig freue! #slowliving

Mein Lieblingssnack, seitdem ich versuche, mich paleo zu ernähren. 

Dieser wunderschöne Schal von COS in dunkelgrün.

Im Übrigen: Vor einiger Zeit habe ich die Initiative GlückLinks mit dem Unterton „glücklich“ ins Leben gerufen. Die Idee war, mehr oder weniger regelmäßig Dinge mit dir zu teilen, die mich inspirieren und glücklich machen.

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Wie du gehst heute nicht feiern?

Es ist Wochenende. Ein wichtiges Thema brennt mir unter den Fingernägeln. „Und was machst du so am Wochenende?“ , das ist die Standardfrage, die man im Büro ab Donnerstag öfter hört. Ich würde mich jedes Mal gerne um die Frage herum drücken. Dennoch - Ich antworte heute mal ausführlich.

Um es vorweg zu nehmen, ich werde nicht antworten, dass ich feiern gehe, mich voll laufen lasse oder sonstige Ausgehpläne habe. Meine Antwort wird eine andere sein. Und das liegt daran, dass ich introvertiert bin. Ich fühle mich manchmal wie ein Mensch vom Mars, falls es die geben sollte. Nicht, dass ich mich selber nicht nachvollziehen kann, nein. „Wie, du gehst nicht feiern heute Abend, ist doch überall viel los?“ und „in Berlin muss man doch was machen!!“ Das sind die Antworten, die mich zum Marsmensch machen - nämlich durch die Reaktionen der Extrovertierten um mich herum. Warum schauen die mich so mitleidig an? Ich verpasse nichts. Schau dir doch mal meine Seite der Medaille an. Da ist es auch sehr bunt und fröhlich. Aber eines fehlt mir und das ist dein Verständnis und deine Toleranz.

Ich möchte dir einmal vier Beispiele geben. (Im übrigen: jetzt wo du das gelesen hast, überlege dir eine andere Frage für nächste Woche ;))

1. Wie du gehst heute nicht feiern?

Entweder diese Frage oder eine andere. Für mich das Gleiche. Egal ob ich zum Feiern eingeladen werde oder privat mit viel lauter Musik und viel Flüssignahrung das Wochenende genießen soll - das wird nicht funktionieren.

Und das ist ganz wichtig - ich tue das nicht, um dich zu beleidigen oder als Gastgeber zu kränken. 

Stell dir einen Benzintank vor. Du füllst ihn über Nacht. Nun fährst du zur Arbeit und verlierst schon unterwegs sehr viel Treibstoff, weil aufmüpfige und schreiende Kinder den Tank angeschossen haben. Die Fahrt geht aber weiter. Im Büro gibst du vielleicht hier und da ein bisschen Treibstoff an die Kollegen ab um zu helfen und dein Gehirn verbraucht Energie um die Konzentration in der lauten Umgebung aufrecht zu erhalten. Nun ist Feierabend - das selbe Prozedere wie am Morgen, du fährst nach Hause. Zu Hause angekommen ist der Tank fast leer. Und damit auch die Energie, die ich für Aktivitäten mit viel Lautstärke und viel Trara gebraucht hätte. Es frustriert mich manchmal, dass mir die Energie dazu fehlt. Ich stelle mich dann eher in die Küche und koche für Freunde, das ist für mich Entspannung. Und ich verbringe auch einen schönen Abend - mit weniger Menschen aber guten Freunden. 

2. Ich kann leider nicht so lange vorplanen

Das Leben ist eine Ansammlung an zufälligen Ereignissen. Ich möchte nie das Gefühl haben, etwas verpasst zu haben - auch wenn ich das eigentlich öfter tue. Zumindest in den Augen der Außenstehenden. Wenn du mich fragen solltest, ob ich in sechs Monaten an dem Freitag um 19 Uhr Zeit habe, kann ich dir meistens nur ans Herz legen, mich noch einmal zwei Tage vor dem Event anzusprechen oder sogar am gleichen Abend.

Ich plane meine sozialen Aktivitäten nicht im Voraus, weil ich mir meine Freiheit bewahren möchte. Ich weiß eben nie, wie voll der Tank am Ende des Tages oder der Woche noch ist.

 

 

3. Ich habe da eine interessante Frage an dich

Warum ich gemütliche Abende im Restaurant bevorzuge hat einen weiteren sehr wichtigen Grund. Oberflächliche Gespräche langweilen mich. Natürlich weiß ich auch die Nutzen und Vorteile von Smalltalk zu schätzen, aber das nur, wenn ich die Menschen nicht länger als eine halbe Stunde kenne. Ich möchte dich besser kennen lernen, ich möchte auf einer Welle schwimmen und mich darüber freuen, etwas dazu gelernt zu haben. Das ist der Grund, warum ich tiefgründige Gespräche liebe. Mir fehlt es im Alltag, diese Aha Erlebnisse zu haben und einmal hinter die Kulissen zu schauen. Mich faszinieren Menschen, die sich trauen etwas Persönliches von sich zu erzählen. Und eben auch an dem interessiert sind, was mich bewegt. 

4. Ich bin meine eigene Tankstelle

Ich komme noch einmal zum Benzintank zurück. Ich bin meine eigene Tankstelle. Ich tanke Energie, indem ich mit mir alleine bin - zu Hause. Versuche mich trotz dessen auf eine angeblich gemütliche Runde einzuladen, wird mir nicht helfen aufzuladen. Es ist als würdest du Diesel in den Tank kippen. Das bringt den Motor durcheinander, ich bin hin und her gerissen zwischen meinem Bedürfnis der Ruhe und dem Anspruch, den die überdurchschnittlich extrovertierte Gesellschaft an mich stellt. Nach Hause gehen ist für mich ein Grundbedürfnis - dies könnte gerne die Maslow Pyramide ergänzen.

Ich tanke auf, indem ich kreative Dinge tue. Rezepte entwickeln, kochen, zu zeichnen versuchen, schreiben lesen, inspirieren lassen, Pläne schmieden und über Träume nachdenken. Ich kann gut allein sein und das ist überaus positiv wie ich finde. Ich weiß ja, dass all die lieben Menschen da sind, auch wenn nicht genau in diesem Moment. Das macht nichts. Ich lebe zur Höchstform auf, wenn ich die Wohnung für mich habe. Ich bin dann noch mehr ich selbst. Ich gehe früh morgens joggen, ich arbeite meine ToDo Listen ab, räume die Wohnung auf und stoße neue Projekte an. Das ist Erfolg und macht mich glücklich. Glück hole ich mir aus meinem eigenen Inneren und nicht von Außen.

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Inspiriert von Frankreich I August GlückLinks

© Eva Wünsch

© Eva Wünsch

Vor einiger Zeit habe ich die Initiative GlückLinks mit dem Unterton „glücklich“ ins Leben gerufen. Die Idee war, mehr oder weniger regelmäßig Dinge mit dir zu teilen, die mich inspirieren und glücklich machen. Nach langer Pause bin ich wieder dabei. Danke liebe Dani, dass du dem treu geblieben bist :)

Ein Kochbuch und der Grund, warum hier wenig passiert.

Eine Kooperation, schöne Kunst und die Liebe zur Illustration. Hast du sie schon bei Facebook entdeckt?

Dufte Düfte. Kann ich bitte Parfumeurin werden? Meine Nase sagt ja.

Cher pays de mon enfance. Eine Frankreichreise.

Auf den Ohren. Bear's Den.

Und darum liebe ich Märkte. Im Bauch von ...

Was ist mit den Träumen? Geht ja doch!

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Auf den Spuren der Düfte: Urlaub in Frankreich

Anfang Juni habe ich 10 Tage im Süden Frankreichs verbracht. Ich habe mich so sehr auf das Land gefreut wie auf keinen anderen Urlaub vorher. Die französische Hälfte in mir hat seinen Teil dazu beigetragen. Obwohl ich als kleines Kind öfter in Frankreich im Urlaub war - meistens allerdings im Norden - gab es Vieles wieder zu entdecken. Die ursprünglichen Orte, die Traditionen, die Märkte, das gute Essen und - Gerüche und Düfte. Das ist es, was mich am meisten hat schwelgen lassen in Erinnerungen und Träumen. Allein das hat mich auf eine Reise mitgenommen. Im Koffer landeten dementsprechend auf der Rückreise - um die Erinnerungen auch zurück in Berlin wieder zu beleben - natürliche Duftkerzen, Seife, Tee, getrocknete Blüten, Parfum, ja und und sogar Waschmittel mit Orangenblüten. Der ein oder andere wird mich mit Unverständnis anschauen. Je öfter ich mich allerdings mit meinen sensiblen Sinnen befassen, desto spannender wird das Thema für mich. Wie wäre es eine professionelle "Nase" zu sein, wie die Franzosen sagen - Parfumeur, Sommelier, Gewürzsommelier...


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Isländisch essen in Berlin: dóttir

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Isländisch essen in Berlin: dóttir

Foto: Stefan Korte

Foto: Stefan Korte

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Zuerst beschleicht mich das Gefühl, dass wir uns verlaufen haben, als wir auf dem Weg zu einem feierlichen Freitagabendessen im dóttir sind. Das Restaurant ist etwas abseits der Friedrichstraße gelegen und in einem unscheinbaren, ungepflegten Gebäude untergebracht. Der Innenraum besticht durch ebendiese Kontraste zwischen “Vintage”, Kunst und Einfachheit. Das ist das neue Restaurant der Inhaber Stephan Landwehr und Boris Radczun, Betreiber der Restaurants Grill Royal und Pauly Saal. In der Küche steht Victoria Eliasdóttir, die sich damit den Wunsch nach einem eigenen Restaurant erfüllt – zumindest vorübergehend bis man weiß, ob das Gebäude stehen bleibt oder abgerissen wird.

Der kulinarische Stil ist skandinavisch – genauer gesagt isländisch: aus Fisch, Gemüse, Pilzen, Moos, skandinavischen Bergkräutern oder Seetang entstehen hier Köstlichkeiten für Auge und Magen. Eliasdóttir ist vor Allem wichtig, dass die einzelnen Zutaten zur Geltung kommen und nur durch wenige Zutaten ergänzt werden. Ein gutes Beispiel dafür ist allein das Brot, dass man zu Beginn mit flüssiger Nussbutter serviert bekommt. Verschiedene Brotsorten und Butter – das ist alles. Und es ist köstlich!

Als Vorspeise bekommen wir ein Pilzbouillon mit einem bei Niedrigtemperatur gegartem Ei. Die Vorspeise bleibt mein Favorit des Abends! Als Hauptgericht gibt es schlicht und einfach Zander mit Blumenkohlpüree und gegrillten Blumenkohl. Als Dessert bekommen wir einen gezuckerten Pfannkuchen mit Rhabarber. Alles in allem ein köstlicher Abend!

Mittelstraße 40
10117 Berlin

info@dottirberlin.com

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030 3300 607 60

Dienstag – Samstag ab 18 Uhr

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Botanischer Garten Berlin

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Botanischer Garten Berlin

Wenn das Wetter draußen eher grau und trist ist, empfehle ich einen Besuch im Botanischen Garten. Die Düfte versetzen einen in den Süden und wirken wie ein Kurzurlaub. 

Königin-Luise-Straße 6-8, 14195 Berlin

Eintritt: 6 Euro


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Essen gehen in Berlin: 3 neue Restaurants

Foto: Spindler, Klaus Lange

Foto: Spindler, Klaus Lange

Allergien und Intoleranzen machen es nicht immer leicht, Essen zu gehen. Unter der Woche vertraue ich daher meist auf Minimalismus auf dem Teller. Nach einer Arbeitswoche steht mir dann am Wochenende aber der Sinn danach, meine Geschmacksknospen zu überraschen. Daher starte ich heute mit einer Serie zum Thema Restaurants. Ich studiere also Speisekarten und forste mich durch Restaurantempfehlungen. Sich in Berlin für ein Restaurant zu entscheiden ist alles andere als leicht. Hier entsteht also nun eine Merkliste mit Restaurants für euch - und mich, damit die Wahl leichter fällt.

1. SPINDLER

Als ich das Spindler betrete, fällt vor allem das hübsche Dekor auf. Dunkle Holztische, handgefertigte Lederstühle. Mir gefällt die Mischung zwischen Eleganz und Gemütlichkeit. Es ist ein Freitag Abend, wir bestellen einen Aperitif, der leider nicht ganz überzeugen kann - die Alkohol-Balance stimmt nicht ganz. Die Vorspeise mit mariniertem Lachs, Gelbe und Rote Beete und Ricotta hingegen ist köstlich! Als Hauptgericht bestelle ich ein vegetarisches Gericht mit Artischocken, violetten Kartoffeln, Romanesco und Süßkartoffelpüree. Alles in allem lecker, aber die Vorspeise bleibt mein Favorit - auch visuell.

// www.spindler-berlin.net // Paul-Lincke-Ufer 42 10999 Berlin-Kreuzberg // 030 6959 8880//

2. BOSCO

Die Besitzer vom ehemaligen Szenenitaliener im Wedding, haben ihr Restaurant das Da Baffi geschlossen und ein ebenso hübsches Lokal in Kreuzberg wieder eröffnet. Die Inhaber legen Wert auf Qualität. Bosco wird mit authentisch italienischen Zutaten beliefert. Das hat seinen Preis, für ein Hauptgericht zahlt man ca. 20€. "Roher Thunfisch, Kokos Suppe, Burrata, Limette, Bottarga" lese ich unter den Vorspeisen. Klingt gut. Nichts wie hin. Ganz bald.

// http://boscoberlin.com // Wrangelstraße 42, 10997 Berlin // 030 69567079 //

3. DAE MON

Dae Mon am Monbijouplatz ist der neue Gourmet Koreaner in Berlins Mitte. "Contemporary Korean Cuisine" so nennt es der Inhaber selbst. Barbarei-Entenbrust mit Sesamblatt-Kimchi, Wagyu Beef Tatar und Hotteok, Kaki, Sorbet stehen auf der Karte. Klingt alles kreativ und köstlich! Hiermit landet das Dae Mon schon mal auf der Merkliste - mit der Hoffnung, dass sich der Preis auch auszahlt, denn ein Hauptgang kostet zwischen 20 und 30€.

// http://dae-mon.com // Monbijouplatz 11,  10178 Berlin (Mitte) // 030 26304811 //

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